Bei uns können Sie sich über Bildungseinrichtungen, mögliche Weiterbildungen, Deutschkurse, Alphabetisierungskurse, Computerkurse, Nostrifizierungsmöglichkeiten informieren und beraten lassen.

Unsere Selbstorganisation bietet selbst Kurse an:

*   Basisbildung mit Migrantinnen
     (Alphabetisierung)

*   Deutsch - Kommunikationstraining

*   PC-Kurse für Anfängerinnen
*   Empowerment - Workshops
*   Informationsworkshops
Für die Kurse können Sie sich Montag bis Freitag zwischen 9 und 12.00 informieren und auch anmelden.
Für eine Bildungsberatung vereinbaren sie einen Termin mit Helga Suleiman.
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Unserem Verein ist es ein großes Anliegen, den gleichberechtigten Zugang zu Bildung für Migrantinnen zu fördern. Im Islam ist das lebenslange Lernen Pflicht für alle Musliminnen und Muslimen. So stammt beispielsweise der bekannte Spruch „von der Wiege bis zur Bahre“ vom Propheten Mohammed – Friede sei auf ihm. Doch verschiedene Barrieren machen dies gerade für muslimische Migrantinnen schwierig. Deshalb entwickelt unser Verein frauen-, kultur- und religionssensible Maßnahmen, um gerade dieser Gruppe von Frauen, den Zugang zu Bildung zu erleichtern.
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"Lies im Namen deines Herrn, der alles geschaffen hat…"
(Koran 96: 1)

"Iqra- lies" - das ist die erste Botschaft, die Prophet Mohammed, - Friede sei auf ihm - von Gott erhielt. Diese Botschaft wird im Islam als Aufruf zum Wissenserwerb aufgefasst. Dass sich die Bildung und Glaube im Islam nicht ausschliessen, wird an mehreren Stellen im Koran und Sunna erwähnt. Der Prophet - Friede sei auf ihm - hat gemäß einer Überlieferung dazu aufgefordert, das Wissen zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China reisen müsse. Die Bildung im Islam wird als Pflicht eines jeden Muslims und jeder Muslimin unterstrichen.

 "Das Streben nach Wissen ist eine Pflicht für alle Muslime, ob Mann oder Frau."
(Überlieferung des Propheten, Ibn Madscha)
Aischa, die Frau des Propheten Mohammed - Friede sei auf ihm - war eine der gebildetsten Personen ihrer Zeit: Sie überlieferte über 1000 Berichte, beherrschte den Koran, war eine   Rechtsgelehrte, gab Unterricht auch an Männer.

Die Wissensfreude der Muslime war eine gute Basis für die hervorragende Entfaltung der islamischen Wissenschaft  ab dem späten 8. Jahrhundert. Hier nur einige Namen:

- Muhammad b. Musa Al- Khwarisim, Vater der Algebra.

- Abu - Bakr al Razi, dessen medizinisches Hauptwerk Mansuri als Liber Almansoris Jahrhunderte der Ausbildung an europäischen Universitäten diente,- der Philosoph und Arzt -

- Ibn Sina, dessen medizinische Enzyklopädie an europäischen Hochschulen noch im 19. Jahrhundert benutzt wurde.

- Ibn Firnas, dem das erste benutzte Fluggerät zugeschriebe wird.

Egal ob Mann oder Frau, jeder Muslim und jede Muslimin sollte sich möglichst intensiv der eigenen religiösen und weltlichen Bildung widmen und folgende Botschaft aus dem Koran bedenken:

"...und darum fürchten Gott von seinen Dienern

nur die Wissenden."

(Koran 35:28)

 

Germanisierung des Bildungssystem

SOMM kritisiert seit Jahr und Tag die Ungleichheiten im österreichischen Bildungssystem, denen Kinder mit Migrationshintergrund aus nicht-westlichen Ländern ausgesetzt sind.

Offenbar gelingt es dem Bildungsministerium nicht, die seit einem Jahrzehnt von BildungsexpertInnen bestätigte Kluft zwischen den „prestigereichen und den prestigearmen Sprachen“ zu schließen.

Im Gegenteil, jetzt im Jahr 2012 ist ein Zustand eingetreten, der sogar eine Beamtin des Bildungsministeriums selbst, Frau Elfi Fleck vom Referat für Interkulturelles Lernen, von einer „beispiellosen Germanisierungsoffensive“ reden lässt. Sie meint damit die gesetzlich verankerte Forderung an Drittstaatsangehörige, Deutschkenntnisse vor der Einwanderung nach Österreich, vorzuweisen. Hier weiterlesen.


 

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Ansprechpartnerin:

Mag.a Medina Velic

Tel+Fax: 0316 / 76 30 80

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.